Es tut sich wirklich eine Menge im Bereich der Texteingabe für mobile – aber auch stationäre – Geräte. So arbeiten Unternehmen wie HP, Apple und andere an Proximity Touchscreens. Bei diesen speziellen Bildschirmen ist es nicht mehr erforderlich, den Bildschirm zu berühren, sondern eine Interaktion kann bereits einige Zentimeter vor der Bildschirm erfolgen.
“Additionally, merely by placing a finger, hand or other object near a touch panel, virtual buttons on the display screen can be highlighted without actually triggering the ‘pushing’ of those buttons to alert the user that a virtual button is about to be pushed should the user actually make contact with the touch panel.” (Quelle: USPTO Patent Application 20080158172)
“Furthermore, the combination of touch panel and proximity (hovering) sensor input devices can enable the computing system to perform additional functions not previously available with only a touch panel.” (Quelle: USPTO Patent Application 20080158172)
Weitere Artikel zum Thema:
Apple takes the ‘touch’ out of multitouch
http://news.cnet.com/8301-13579_3-10114351-37.html
Apple proposes infrared matrix to aid larger multi-touch designs
http://www.appleinsider.com/articles/08/12/04/apple_proposes_infrared_matrix_to_aid_larger_multi_touch_designs.html
Proximity Sensors to Assist Multi-Touch Interface?
http://www.macrumors.com/2008/12/04/proximity-sensors-to-assist-multi-touch-interface/
Mobile Endgeräte unterscheiden sich nicht nur in ihrer Funktionalität und Performanz, sondern auch in ihren mobilen und stationären Eigenschaften. In diesem Artikel stelle ich die Ergebnisse meiner Literaturanalyse dar sowie meine eigene Klassifizierung von mobilen Systemen.
Diese Literaturanalyse umfasst sowohl etablierte Blogs und Websites (wie z. B. Gizmodo.com, Tomshardware.com und LaptopMag.com), Publikationen (wie z. B. Gorlenko & Merrick (2003), Weiss (2002) und Ballard (2007)), sowie die Produktbeschreibungen der Hersteller (wie z. B. Apple, HTC, HP und Acer). Darüber hinaus habe ich eine Häufigkeitsanalyse der Begriffe bei Google durchgeführt, um die Verbreitung der Begriffe in der Gesellschaft zu erfassen und so die Geräte besser einordnen zu können.
Der Grund für eine eigene Klassifizierung ist die Vielzahl der unterschiedlichen Geräteklassen in der Literatur, die zum Teil gleiche Charakteristika beschreiben, aber unterschiedliche Bezeichnungen verwenden.
Aus der Literaturanalyse lassen sich die folgenden drei übergeordneten Geräteklassen ableiten: 1.) Transportable Geräte, 2.) Mobile Geräte und 3.) Wearables. Die einzelnen Gerätetypen lassen sich, wie in Abbildung 1a dargestellt, den übergeordneten Geräteklassen zuordnen (clustern). Die überlappenden Kreise verdeutlichen die Ähnlichkeiten beziehungsweise Verwandtschaften der einzelnen Gerätetypen.

Abbildung 1: Mobile Geräteklassen: Zusammenfassung der Geräte
Wie in Abbildung 1 zu erkennen ist, sind Handhelds ein Bestandteil der mobilen Geräte und schließen sowohl Einzweck-Mobilgeräte, Mobiltelefone und andere mobile Geräte ein. Da Handhelds jedoch zu viele unterschiedliche Geräteklassen vereinen, wird diese Gruppe nicht weiter betrachtet. Aus den einzelnen Gerätetypen lassen sich folgende sechs untergeordnete Geräteklassen ableiten (siehe Abbildung 2), die vereinzelt die übergeordneten Geräteklassen überlappen, das heißt ein Ultramobile PC kann aufgrund seiner Größe auch ein Bestandteil der transportablen Geräte sein und umgekehrt.

Abbildung 2: Mobile Geräteklassen: Über- und untergeordnete Geräteklassen.
Folglich zählen zu den mobilen Systemen insbesondere die folgenden vier untergeordneten Geräteklassen:
Ultraportable PC
Ultramobile PC
Mobile Kommunikationsgeräte
Spezielle Einzweck-Mobilgeräte
Auch wenn einige von ihnen aufgrund ihrer Größe den transportablen Geräten zugeordnet werden können, kann die Geräteklasse an sich als Bestandteil der mobilen Systeme verstanden werden.
Über Kommentare bin ich sehr dankbar, besonders bei der Einteilung der 6 untergeordneten Geräteklassen…
Meinen siebentägigen Aufenthalt in der Türkei werde ich nutzen, um einen Workshop zum Thema Mobile Interaction Technology an der Sabanci Universität (Istanbul) durchzuführen. Gestartet wird Ostermontag, ich wohne direkt in Taksim und kann von dort aus bequem Istanbul und Universität erreichen.
Nach vielen Monaten Schreibpause möchte ich mich zurückmelden. In den letzten Monaten habe ich mich sehr ausgiebig mit dem Thema “Mobilität” beschäftigt und erarbeitet was im wissenschaftlichen Sinne damit gemeint ist. Ich habe ja bereits schon einige Vorarbeiten getätigt aber das war irgendwie noch nicht rund genug. Aber dazu in einem andern Post mehr…
Heute möchte ich über die aktualisierte Version ripcord 2.0 schreiben. Es sind nun endlich die wesentlich fehlenden Funktionen eingebunden.
Als jahrelanger großer Drei Fragezeichen Fan war ich zunächst skeptisch als ich in iTunes einen Podcast zu den Drei Fragezeichen fand… und erst recht weil es sich um ein Comedy-Fanhörspiel handelte…
Doch nach der ersten Minute war ich überzeugt, die Figuren sind sehr gut interpretiert und die Witze sind wirklich lustig.
Two-thirds of mobile users find phone setup as frustrating as changing bank accounts. (mformation.com, 19.01.2009)
Eine aktuelle Studie von mformation hat ergeben, dass 95 Prozent aller Benutzer von Mobiltelefonen neue mobile Dienste ausprobieren würden, wenn das Einrichten bzw. Konfigurieren einfacher wäre. 78 Prozent der befragten Personen gaben an, dass sie viel öfter ein aktuelles Mobiltelefon kaufen würden, wenn die Einrichtung einfachen wäre.
Generell wurde angegeben, dass es nicht länger als 15 Minuten dauern dürfe, um Einstellungen vorzunehmen und mit dem Gerät vertraut zu sein.
Diese Forderung stellt besonders hohe Ansprüche an die Hersteller, sowohl auf der Seite der Benutzungsoberfläche, als auch auf der Seite der Netzwerkdienste.
Den ganzen Artikel gibt es hier.
In meiner Lerhveranstaltung haben wir heute über den Unterschied im Interaction Design zwischen stationären Geräten und mobilen Geräten gesprochen. Dabei wurde nebenläufig auch der Punkt Fehlermeldungen angesprochen und dass diese bei mobilen Geräte nicht ausgegeben werden. Aber warum?